Nahwuchs bei der Franz Plank GmbH

Wir sind sehr stolz auf unsere 4 Lehrlinge. Wir legen großen Wert auf eine ganzheitliche Ausbildung zum Zimmerer - bei uns lernen die Auszubildenden alles von Grund auf: Vom Abbund bis zum Aufstellen auf der Baustelle.

 

 

 

 

 

 

 

 

Innenwandgestaltung

Wand- und Deckenbeschichtungen haben einen großen Einfluss auf das Innenraumklima in ihrem Wohnhaus. Natürliche Materialien sind für ihre schönen und angenehmen Oberflächen, ihre Strapazierfähigkeit, ihre Gesundheits- und Umweltverträglichkeit, ihre feuchteausgleichende Wirkung, ihre gute Entsorgbarkeit und geringen elektrostatischen Aufladungswerte bekannt.

Und dennoch werden nach wie vor Stoffe, deren Gesundheitsrisiko bekannt und wissenschaftlich belegt sind, verarbeitet. Die Auswirkungen haben sich zu einem volkswirtschaftlichen Sanierungsproblem sichtlich Mineralfasern, Asbest, Holzschutzmitteln, PCB-haltigen Dichtstoffen (Infoblatt Gefahrstoff PCB) und Schimmelentwickelt. Diese Gefährdungen gilt es in Zukunft zu verringern und wir wollen aufzeigen, auf was man bei der Auswahl von Putzen und Farben achten sollte.

Die Tatsache, dass in vielen neueren Gebäuden eine viel zu niedrige Luftfeuchte (ca. 20 - 30 % - normal wären 50 - 60 %) herrscht, ist neben der Art der Lüftung und der Heizung mit der üblichen Überwärmung nicht zuletzt auf zu geringe Feuchtepufferung in Wänden und Decken, Fußböden und Möbel. zurückzuführen.

Sehr feuchteausgleichend sind in erster Linie offenporig beschichtete oder unbehandelte Oberflächenmaterialien aus

  • Holz
  • Kalk- oder Sumpfkalk
  • Lehm
  • Naturstein oder Terracotta
  • Papier- oder Raufasertapeten
  • Naturfaser-, Zellulose- oer Baumwollputze

Elektrosmog und Verstrahlung

In einer Zeit in der wir immer erreichbar sind - das Mobiltelefon überall "Netz" hat - es beinahe keine Flecken gibt wo "Funkstille" herrscht, ist der Nachteil DIE STRAHLUNG. Schlaflosigkeit, innere Unruhe, Ohrensausen etc. sind die Folgen und man muss sich deswegen ruhige, strahlenfreie Orte, Wohnungen oder Räume schaffen.

Ideal wäre, wenn bei der Hausplanung schon darauf geachtet wird, dass speziell in Kinder- und Schlafzimmern nicht zuviel Strom verbaut wird - ist es wirklich notwendig, dass die Rolläden elektrisch sind - das Licht und der Sonnenschutz per Handy bedient und die Wechselrichter für die Photovoltaikanlage direkt über oder neben unseren Köpfen montiert werden?

Hier ein paar Vorschläge:

Belastungsart

Ursachen

Geeignete Sanierungsprodukte

Hausstrom

Stromleitungen am Schlafplatz, Haushalts-geräte, Unterhaltungstechnik

Netzfreischaltung und Putzgewebe, Abschirmputz/-farbe, Abschirmplatten gegen elektrische Wechselfelder

Strom von außen

Bahnstrom, Überlandleitungen etc.

Abstand halten

Mobilfunk

Mobilfunksender, Radar, Funk, Mobiltelefone, WLAN, Handys etc.

Putzgewebe, Abschirmputz/-farbe, Abschirmplatten

Elektrostatik

Metall- oder kunststoffhaltige Oberflächen

Reine Holz-, Stein-, Naturharz-, Mineral- und Naturfaserprodukte verwenden



    Checkliste für eine nachhaltige Innenwandgestaltung:

    • Putze, Farben oder Lasuren auswählen, die keine oder nur wenige Emissionen abgeben.
    • Auf umwelt- und gesundheitsverträgliche, langlebige und pflegearme Produkte zurückgreifen.
    • Allergiker sollten die Inhaltsstoffe der angebotenen Produkte prüfen und einen Haut- bzw. Geruchstest durchführen.
    • Untergründe genau prüfen. Auf Ebenheit, Materialart, Festigkeit, Feuchte, Gefahrstofffreiheit bei Plattenwerkstoffen, dunklen Tapeten oder alten Holzverkleidungen (Formaldehyd, Holzschutzmittel, Schimmel etc.) achten.
    • Bei der Verwendung von Tapeten auf die Inhaltsstoffe und den Untergrund achten. Da Tapeten auf organischen Inhaltsstoffen basieren, muss auf Wärmebrücken- oder Feuchtegefahren geachtet werden.
    • Gute Verarbeitbarkeit, Anwendungsbereiche, Langlebigkeit und optimales Preis-Leistungsverhältnis prüfen.
    • Bei schwierigen Untergründen, Schadstoffverdacht oder Feuchteproblemen sollte ein Bauberater oder Handwerker hinzugezogen werden.
    • Möglichst sortenreine Putze und Farben, Tapeten, Holz- und Dämmbauteile verwenden. Auf lösemittelfreie/-arme Kleber und auf einen hohen Anteil an nR oder mR – auch bei erforderlichen Haftbrücken, Spachtelungen und Grundierungen – achten.
    • Einheimische Produkte oder Rohstoffgewinnung mit Herkunftszeugnis bevorzugen.
    • Umweltschutzkriterien bei der Rohstoffgewinnung, dem Transport, der Herstellung, der Verarbeitung, der Nutzung, der Renovierung und der Entsorgung oder Wiederverwendung beachten.
    fR=fossiler Rohstoff/ z. B. Erdöl, mR = mineralischer /metallischer Rohstoff / z. B. Sand, Eisen, nR = pflanzlicher /
    tierischer Rohstoff / z. B. Holz, Schafwolle
(Quelle: Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz)

Kundenresonanz zum Massivholzhaus

Andi und Klaudia:

"Wir fühlen uns sehr wohl in unserer neuen Wohnung. Wir brauchen fast keine Heizung mehr."

Thomas und Carola:

"Super Raumklima in unserem neuen Anbau mit Massivholz. Man merkt richtig den Unterschied zu unserem Altbau. Unser Hund liegt nur noch im neuen Haus."

Stefan:

"Ich habe das ganze Jahr über eine gleichbleibende Raumtemperatur in meiner Wohnung" (Vollholzwand)

 

Beim Thema Gesundheit hat Holz die Nase vorn!

"Holz stärkt die Regenerationsfähigkeit und beugt vor allem Herz-Kreislauf- und stressbedingten Erkrankungen vor."

Schüler in Klassen mit großem Holzanteil genießen einen gesünderen Unterricht. Holzkinder haben weniger Stress und höhere Konzentrationswerte.

(Untersuchung Dr. Maximilian Moser Universität Graz)

Warm im Winter - kühl im Sommer

Material

Wärmeleitfähigkeit     

W/mK

Speicherfähigkeit

Wh/m³K

Holz    0,13    420
Gipskarton    0,21    196
Mineralwolle    0,035    11
Polysterol    0,04    8
Polyurethan-Hartschaum    
   0,03    13

Die Forst- und Holzwirtschaft - ein unterschätzter Riese.

Der Wirtschaftszweig Forst- und Holz beschäftigt rund 1 Mio. Menschen, umfasst ca. 160.000 Betriebe und erzielt einen jährlichen Umsatz von etwa 120 Milliarden Euro. Somit stellt sie mehr Arbeitsplätze als die Automobilindustrie und erzielt einen höheren Umsatz als die Elektroindustrie oder der Maschinen- und Anlagenbau.

Gute Umweltbilanz für Holz.

Die Umweltbilanz einer Konstruktion fängt bereits bei der Auswahl der Baustoffe an.

Benötigte Primärenergie für die Herstellung von Dämmstoffen (in kWh/m³)

DÄMMSTOFF  
ENERGIEVERBRAUCH
Flachs  
50
Wolle  
30
Holzfaser  
70
Glaswolle  
250
Polysterol  
870
Polyurethan Hartschaum  
1240

 

Primärenergieverbrauch zur Herstellung 3 m hoher Stützen

BAUSTOFF
MATERIALBEDARF

ENERGIEVERBRAUCH
Holz
60 kg

60 kWh
Stahlprofil
78 kg

561 kWh
Stahlbeton
300 kg

221 kWh

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Forum Bauphysik 2013

Vom 18. - 19. April 2013 besuchten wir ein internationales Holzbau-Forum in Mondsee (Salzburger Land) über Bauphysik. Namhafte Topreferenten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz berichteten über Erfahrungswerte und Neuheiten im Holzbau.

Über 300 Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum nutzten diesen Tag zum Wissensaustausch. Nach Meinung aller Teilnehmer besitzt der nachhaltige Holzbau hervorragende Zukunftsaussichten.

Der Schlußreferent Prof. Dr. Winter appeliert an alle Teilnehmer die Chancen des Holzbaus richtig zu nutzen. Der wichtigste Punkt wird in Zukunft sein, den Energiehunger zu stillen und zukünftige Bauweisen darauf abzustimmen, nachhaltig und schonend mit unseren vorhandenen Energiereserven umzugehen. Als Beispiel nannte er hier die alten Förster und Waldbauern, die Jungwald pflanzten und erst die 3 Generation kann den Wald nutzen.